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Geht es nicht auch einfacher?

Wenn Sie Ihre Fitness verbessern oder Körpergewicht verlieren wollen, an Ihrer Kraft und/oder Ausdauer arbeiten möchten, dann reicht der gute Wille allein oder auch eine Anmeldung im Fitness-Studio erstmal nicht aus. 

Sie müssen auch etwas (mehr) dafür tun. Erfolge stellen sich auch erst nach und nach und nicht schon nach den ersten Einheiten ein.  

Beim Coaching verhält es sich genauso. Schließlich arbeiten Sie - wie beim Fitness-Training - an sich selbst und an dem, was sich bisher vielleicht schon über eine lange Zeit angesammelt hat. Trotzdem gibt es nicht nur Kunden, die Patentrezepte ohne große Anstrengung einsetzen wollen, sondern auch Anbieter, die Ihnen Erfolg und Glück ohne großen Aufwand versprechen ... ich habe ein paar Punkte hierüber zusammengestellt, seien Sie neugierig.     

Romanus Benda - Personal Business Coaching Change-Management Bayern Nordbayern Oberfranken

1. Die "Komfort-Zone": Lassen Sie alles so, wie es ist
Auch wenn es noch so anstrengend und belastend erscheint und kein Ende in Sicht ist. Das Gute daran ist, dass Sie nichts verändern müssen und alles bereits kennen. Wenn Sie immer das Gleiche tun, kommen Sie auch immer zum gleichen Ergebnis, was ja - in gewisser Weise - auch für Sicherheit und Komfort sorgt. Auf diese Weise bereiten Sie zudem bereits alles für den nächsten Punkt vor, der Weg dorthin ist jetzt nicht mehr weit.

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2. Warten Sie so lange, bis es unerträglich wird und/oder ein Notfall eintritt
Keine schlechte Taktik. Denn damit befolgen Sie Punkt 1 und unternehmen erst dann etwas, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Handlungen erfolgen dann meistens sehr schnell und unüberlegt. Vielleicht wird Ihnen Hilfe auch noch vorgeschrieben (oder verschrieben). Dieses Vorgehen ist problemorientiert und entspricht dem der Notfallmedizin / Feuerwehr – das Problem wird erst einmal beseitigt / "bekämpft". Die Veränderung / Verbesserung Ihrer Situation wird aber selten oder nicht angegangen. Sie haben ja jetzt wieder Zeit, bis ein weiterer Notfall eintritt.

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3. Verändern Sie die Anderen bzw. hoffen Sie weiter, dass IHR Verhalten und IHRE Einstellung von Anderen als richtig empfunden und übernommen wird 
Eine gute Vorstellung, dass andere (Einzelpersonen, Gesellschaft, Systeme) sich so verhalten sollen, wie Sie es sich wünschen. Vielleicht klappt es ja auch hier und da einmal. Allerdings sollten Sie dabei nicht vergessen, ständig auf der Hut zu sein und zu kontrollieren, ob es nicht doch wieder anders läuft, als Sie es sich vorstellen und wünschen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Andere das Gleiche (mit Ihnen) vorhaben. Geben Sie sich selbst die Antwort, ob und - wenn ja - wie dies schon einmal funktioniert hat.

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4. Kaufen Sie sich Glück und Erfolg
Investieren Sie Geld und Zeit in Anbieter von Erfolgs- und Glücksversprechungen (Patentrezepte, Seminare, Analysen, Ratgeber, Methoden, ... ). Wenn es um fachliche/sachliche Fragen/Probleme/Erkenntnisse geht, ist Expertenrat sicher notwendig und hilfreich. Sind jedoch auch andere Faktoren im Spiel, wie etwa emotionale Betroffenheit, Ihr Umfeld / zwischenmenschliche Vorgänge, Unsicherheit, Unzufriedenheit, innere Unruhe, Stress etc. können Sie sich selbst wieder die Antwort darauf geben, welche Halbwertzeit bisherige Versuche der Veränderung / Verbesserung – unter Inanspruchnahme von „Erfolgs-Rezepten“ - hatten.

War bei den Erfolgsrezepten etwas Interessantes dabei?

 

Mein Fazit: Vieles können und müssen wir auch nicht ändern oder verbessern. Wenn wir aber daran festhalten und so handeln, als könnten (sollten, dürften) wir nicht anders ("So ist es halt", "Das kann ich doch ... nicht antun", "... eh schon zu spät ...", "... bringt eh nichts ..."), überlassen wir Veränderungen und Verbesserungen den Anderen und „verzichten“ dabei auf die Nutzung und Förderung unserer individuellen Ressourcen und Kompetenzen.